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Die ersten Monate einer Kauffrau für Büromanagement bei der Hanseatic Bank

geschrieben von Lisa

 

Nach der Welcome Week, über die ihr in einem der vorherigen Artikel vielleicht schon gelesen habt, fing der normale Berufsalltag für mich an. Während der Ausbildung durchläuft man viele verschiedene Abteilungen und kann zum Teil mitbestimmen, in welchen man eingesetzt wird. Ebenso wie sich die Abteilungen unterscheiden, unterscheidet sich auch die Einsatzdauer.

Meine erste Station war das Back Office Kreditkarten, wo ich mich für rund 4 Wochen mit verschiedensten Versionen von Kreditkartenanträgen beschäftigte. Zudem kam ich zum ersten Mal in Berührung mit den Programmen, die bei uns für die

Sachbearbeitung verwendet werden. Im Kundenservice arbeitete ich ebenfalls für vier Wochen mit und im Forderungsmanagement war ich fünf Wochen lang eingesetzt. In jedem dieser Fachbereiche kommen neue Prozesse und teilweise neue Programme zum Verstehen und Erlernen hinzu. Man wird aber natürlich geschult und bekommt Einweisungen, sodass man nicht einfach ins kalte Wasser geschmissen wird.

 

Abgesehen von den Ausbildungsbeauftragten, die in der gesamten Ausbildungszeit für die Auszubildenden zuständig sind, hat man innerhalb jeder Abteilung immer eine*n feste*n Ansprechpartner*in oder sogar mehrere, die man immer gerne mit Fragen löchern darf. Auch die Arbeitszeiten variieren in den einzelnen Abteilungen. Es gibt Mitarbeiter*innen, die lieber früher anfangen zu arbeiten und welche, die lieber später beginnen. Das kann man mit seiner Ansprechperson zu Beginn des Abteilungswechsels jederzeit besprechen.

 

In den ersten Monaten war ich zu zirka 70 Prozent in der Firma und zu 30 Prozent im Homeoffice, was sich dann aufgrund der steigenden Infektionszahlen zum Herbst hin änderte. Seitdem bin ich zu 100 Prozent im Homeoffice tätig. Trotz Corona klappt alles sehr gut. Alle Meetings und Schulungen laufen digital ab, zudem wurde man mit allen nötigen technischen Utensilien für Zuhause ausgestattet.

 

Mein letztes Ziel, bevor die Berufsschule losging, war das Marketing, wo ich für drei Wochen meinen Platz fand. Dort ist die

Zusammensetzung des Teams, das ich unterstützt habe, anders als in den vorherigen genannten Einsatzbereichen, denn jede einzelne der Kolleginnen ist verantwortlich für einen bestimmten Themenbereich, wie zum Beispiel interne und externe Kommunikation oder Design. Im Laufe der Zeit wird einem immer mehr klar, wie viele verschiedene Prozesse ein einzelnes Thema innerhalb der Abteilungen durchlaufen muss und wie viele verschiedene Bereiche vorhanden sind und miteinander kooperieren, um gemeinsam zum Erfolg zu gelangen. Man merkt außerdem, was am besten zu einem passt und was einem gefällt, sodass man sich selbst besser einordnen kann.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass jede Abteilung sich von anderen in vielen weiteren Punkten unterscheidet als nur von den Aufgabenfeldern. Vom Kundenservice über das Gesundheitsmanagement und Marketing bis hin zum Rechnungswesen nimmt man alles mit und lernt den Beruf der Kauffrau für Büromanagement auf eine vielfältige Art und Weise kennen.